Depleted Uranium – Konferenz in Spanien
Am 25 / 26. November 2000 fand in Gijon ( Spanien ) eine internationale Konferenz über Depleted Uranium einschließlich der gesundheitlichen, ökologischen und juristischen Aspekte der Verwendung von DU radiologischen konventionellen Waffen statt.
Veranstalter war die spanische Organisation zur Aufhebung der Sanktionen gegen Irak.
Prominente Vertreter aus aller Welt wie Prof. Dr. Günther, Hans von Sponek, John Catallinotto ( Italien), Elias Khouri ( USA ), George Galloway ( House of Commens, Großbritannien ), Rosalie Bertell vom Internationalen Institut für
Allgemeine Gesundheit in Kanada u. a. sprachen über die Gefährlichkeit, Depleted Uranium – Waffen in Kriegsgebieten anzuwenden, wie die über 1 Million geschätzten Opfer im Golfkrieg im Irak bewiesen haben.
Noch heute sterben infolge der tausendfachen Anwendung dieser Waffen im Irak monatlich ca 6000 Kinder.
Wir haben grauenvolle Bilder mit mißgebildeten Kindern gesehen, ohne Augen, Nase, Arme oder Beine, die keinerlei Zukunft auf ein lebenswertes Leben haben.
2 namhafte Professoren aus dem Irak bewiesen anhand von Tabellen und Zahlen, daß Lungen - und Brustkrebs, Erkrankungen des Lymphsystems bzw. Gehirnleiden oder Leukämie überaus häufig in den Gebieten auftreten, die bombardiert wurden.
Im Irak gab es in den Kriegsgebieten im Vergleich zu den Jahren vordem ein 10 Faches Ansteigen von Unterleibskrebs, ein 17 – faches Ansteigen von Eierstockkrebs und eine sehr hohe Zahl von Geburtsdeformationen, besonders im Südirak.
Skeptiker, die meinten, daß DU- Munition, die besonders im Irak tonnenweise zum Einsatz kam, nicht die Hauptursache für das Leiden der Menschen im Irak sei, wurden eines Besseren belehrt auch durch den Auftritt des namhaften deutschen Professors Dr. Dr. Günther, der die Gefährlichkeit dieser Waffe als erster erkannt und nachgewiesen hatte, daß diese Waffe hochtoxisch ist und das genetische System des Menschen auf Dauer und unwiderruflich angreifen kann. Wissenschaftler wie z. B. Pettkau, Gofmann, Sternglass u. a. warnten wie er vor der Gefährlichkeit radioaktiver Niedrigstrahlung durch DU hervorgerufen und kamen wie er zu ähnlichen Schlußfolgerungen daß, sollte Depleted Uranium weiter in kriegerischen Auseinandersetzungen angewendet werden, der Menschheit das Aus droht.
Aus diesem Grunde forderten auch Vertreter wie Carol H. Picou, Journalistin und Golfkriegsveteranen aus den USA, Ray Briston, Golfkriegsveteran aus Großbritannien, Dr. Bassan E. Kakisch aus Jordanien, bzw. die Professoren Dr. Monak und Dr. Akram aus Irak die weltweite Ächtung dieser Waffe.
Dr. Catalinotti vom International Action Center aus New York hob hervor, daß sich DU von in der Natur vorkommendem Uran dadurch unterscheidet, daß es sowohl radioaktiv als auch toxisch ist.
Allein in den USA- Depots lagern über 1 Billion Pfund DU.
Das Pentagon hat DU an unterschiedlichen Plätzen der Welt getestet, z. B. in Vieques, Puerto Rico, Okinawa, Japan, in Südkorea oder in Panama.
Offen wurde DU erstmals während des Golfkriegs gegen Irak eingesetzt.
So sollen 600 000 Pfund DU im Irak, Kuwait und Saudi Arabien verwendet worden sein.
Obwohl seitens der USA Regierung und deren Rüstungsindustrie weiterhin öffentlich die Gefahr, die von DU – Munition ausgeht, heruntergespielt wird, hat das Umweltinstitut der US – Armee bereits 1995 festgestellt:
"Wenn DU vom Körper aufgenommen wird, hat es bedeutende Konsequenzen.
Das Risiko ist, daß DU Im Körper sowohl chemisch als auch radiologisch tätig wird.
Die Personen, die sich in den Panzern oder daneben aufhalten, können schlimme innere Krankheiten bekommen".
Die als Golfkriegssyndrom bekanntgewordene Krankheit ruft, wie die auf der Konferenz anwesenden Golfkriegsveteranen am eigenen Leibe erfahren haben, einen Verlust des Gedächtnisses, chronische Krankheiten und Geburtsdefekte bei danach geborenen Kindern dieser Kriegsveteranen hervor. Über 60 – 70 % sind davon betroffen !
Die Skrupellosigkeit sowohl der Politiker der NATO- Staaten, als auch der Vertreter der Rüstungsindustrie wird ersichtlich, wenn man bedenkt, daß nach Kenntnis der Gefahren der DU- Munition aus dem Golfkrieg, diese Munition auch in Bosnien und im kürzlichen NATO – Krieg gegen Jugoslawien zum Einsatz kam.
Wie bekannt wurde, sind die ersten Fälle des sogenannten von Professor Dr. Dr. Günther erkannten Golfkriegssyndroms unter den portugiesischen, italienischen und dänischen KFOR – Soldaten aufgetreten.
Jetzt ist dieser Professor, der jahrelang im Irak tätig war, selbst schwer an diesem Syndrom erkrankt und muß operiert werden.
Er braucht unsere finanzielle Hilfe.
Während seiner Hilfslieferungen nach dem Irak wurden seine Rentenzahlungen wiederholt eingestellt und die Aufnahme in die Rentenkasse bis heute verweigert.
Spenden können unter den für ihn eröffneten Konto eingezahlt werden.
Brigitte Queck, Diplomstaatswissenschaftler Außenpolitik, Potsdam
( Tel. / Fax : 0331 71 17 71 )
Spendenkonto : 79964 109 "Mütter gegen den Krieg Berlin - Brandenburg"
Kennwort : Prof. Günther
Bankleitzahl : 100 100 10
Geldinstitut : Postbank Berlin
Ps. : Geringfügige Änderungen sind erlaubt !